07.03.2004 | vom 4. - 6.9.1998 | ||
Das zweite Treffen wurde wegen des großen Andrangs beim ersten Treffen auf Freitag bis Sonntag erweitert und übertraf schon wieder die Erwartungen der Veranstalter und das trotz widriger Umstände, da der Wettergott diesmal kein Einsehen mit den Bikern hatte. Es wurde immer wieder von zum Teil heftigen Regenschauern gestört. Diesmal rechneten die Veranstalter mit den 1.000 Bikes von Vorjahr aber es wurden trotz des miesen Wetters über 1.500 Intruder gezählt. Diesmal wurde unser Duo durch einen Kumpel von Reinhard ergänzt, der uns mit seiner Guzzi begleitete. Wir hatten diesmal den Freitag als Anreisetag gewählt, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte. Schon die Anfahrt zum Treffpunkt wurde verzögert, da die Strecke im dichten Nebel lag und auch noch widerlicher Nieselregen eine freie Sicht behinderte (kommt bei Jet-Helm ziemlich gut). Statt geplanter einer Stunde verdoppelte sich so meine Fahrzeit. Mit den ungeduldig Wartenden machte ich mich dann auf in Richtung Kassel. Dort wurden wir auch von strahlendem Sonnenschein begrüßt, was unserer Stimmung sichtlich bekam. Aber der nächste Wermutstropfen kam bei unserem Tankstopp an der Raststätte "Großenmoor". Nach dem Tanken und einer kleinen Zigarettenpause sprang meine Trudi nicht mehr an. Sie gab außer einem Schnarren nichts mehr von sich. Wir haben ganze 3 Stunden nach dem Fehler gesucht (erst haben wir alle elektrischen Leitungen überprüft) bis wir dann darauf gekommen sind, den Fehler bei der Batterie zu suchen. Also ein völlig überteuertes Überbrückungskabel gekauft und schwupps sprang Trudi an... bis die Kabel entfernt wurden, dann war sie wieder aus und wollte nicht mehr. Ihr könnt mich jetzt für blöd halten, aber ich war in dem festen Glauben, ich hätte eine wartungsfreie Batterie. Dem war aber nicht so und wir stellten eine trockene Zelle fest. Meine zwei Kumpels fuhren nach Fulda, um eine neue zu besorgen (natürlich eine wartungsfreie, was sich Wochen später als großen Fehler herausstellen sollte, da sie nie richtig aufgeladen wurde...) Jedenfalls wurde mein eingeplantes Budget schon durch diese Aktion ziemlich übertroffen :-((( Nachdem wir durch diese Panne sage und schreibe 5 Stunden verloren hatten versuchten wir die restliche Strecke etwas zügiger anzugehen. Die restliche Fahrt war bestimmt von: Regensachen an, Regensachen aus... Schließlich erreichten wir Schloß Scherneck um 23:00. Aber nicht ohne weiter Verzögerung, denn Uwe hatte sich 3 km vor dem Ziel einen 7 cm langen Nagel in den Hinterreifen seiner Guzzi gefahren. Aber Glück im Unglück hatte er, der Nagel erwischte nur das Profil und nicht den Schlauch. Also Zeltaufbau im Dunklen... Reinhard wollte uns das nötige Licht verschaffen, leider hatte er dabei übersehen, daß sein neuer Jethelm am Blinker hing... Nach einiger Zeit nahmen wir einen stechenden Geruch von verschmorrtem Plastik war, der sich schließlich als ein fünfmarkstück großes Loch in Reinhards neuem Helm herausstellte. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um die Mitternachtsshow (Superstrip) bei gepflegtem Bier vom Faß genießen zu können... Am Samstag war der, wie schon beim ersten Treffen erwähnte idyllische Campground, zum Bersten gefüllt. Es waren auch wieder die obligatorischen Stände neben dem Schloß aufgebaut. Diesmal wurde es am Samstag schon etwas eng auf dem oben erwähntem Campground im Schloßpark. Die Veranstalter hatten wegen des unerwartenden Andrangs beim ersten Treffen diesmal ein großes Festzelt errichten lassen. Auch diesmal wurden die besten Umbauten prämiert und auf die Bühne gefahren. Unsere Ausfahrt am Samstag mußte leider wegen des unbeständigen Wetters ausfallen. (einige Teilnehmer mußten schon wegen durchweichter Schlafsäcke am Samstagmorgen wieder abreisen, da sie keine trockenen Klamotten mehr hatten). Dafür gab es wieder "Mad Mac's". Da wir es diesmal nicht schafften, große Berliner aufzutreiben, wurde stattdessen mit tiefgefrorenen Miniaturausgaben improvisiert. Es war spaßig anzuschauen, wie aus Bikern Hamster wurden, die versuchten, diese kulinarische Delikatesse in einem Mundwinkel verschwinden zu lassen, um ja nicht draufbeißen zu müssen... :-))) Am Sonntagmorgen wurde schon traditionell ein Weckruf auf die übernächtigten Biker losgelassen. Diesmal mit eine kompletten bayrischen Blaskapelle. Die Reaktionen waren wieder dementsprechend... Am Sonntagmittag machten wir uns wieder auf die Heimfahrt und ereichten unsere Wohnstätte am späten Abend, aber nicht ohne einen weiteren Zwischenfall, in Form eines tierischen Gewitters in den Kasseler Bergen, das uns fast von der Autobahn gespühlt hätte. | [Neuigkeiten] [Termine] [Partner] [Kontaktadressen] [Landkarten] [Links] [Humor] [Seitenübersicht] [über mich] [Gästebuch] [Forum] [Berichte] [1.Treffen] [2.Treffen] [3.Treffen] [4.Treffen] [5.Treffen] [Home] [1. Bilder] [2. Bilder] [3. Bilder] [4. Bilder] [5. Bilder] | ||